Ihre eigene Taxi- und VTC-App für Zentrale, Fahrer und Firmenkunden
Das Telefon klingelt, die Disposition wählt den nächstgelegenen Wagen nach Gefühl, und der Fahrgast weiß nicht, wie lange er warten muss. Verlangt ein Hotelvertrag einen monatlichen Einzelnachweis, liegt nur das handschriftliche Fahrtenbuch vor. Ihre eigene Buchungs-App bringt Fahrgast, Fahrer und Firmenkunden in ein System – und Sie bauen einen eigenen Vertriebskanal auf, ohne Provision abzugeben.
Wie viele separate Apps werden benötigt?
-
01
Fahrgast-App (iOS + Android)
Bestellung über die Karte, Eingabe von Abhol- und Zieladresse, Preisschätzung, Anfahrtszeit des Wagens, Kennzeichen des Fahrers, Fahrtenteilung mit Dritten, hinterlegte Karte oder Barzahlung beim Einsteigen.
-
02
Fahrer-App (iOS + Android)
Annahme- und Ablehnungsansicht für Aufträge, Standortübertragung im Hintergrund, Warteschlangen- und Standplatzverwaltung, Preisanzeige nach Taxameter oder Kilometer, Schichtstart und -ende, tägliche Verdienstübersicht.
-
03
Flotten- und Leitstellen-Panel (Web)
Live-Fahrzeugkarte, manuelle Zuweisung telefonisch eingehender Aufträge, Dokumentenverwaltung für Fahrer und Fahrzeuge, Tarifsteuerung nach Gebiet und Tageszeit, Storno- und Beschwerdehistorie, Verdienstabrechnungen.
-
04
Firmenkundenportal (Web)
Eigener Zugang, über den Unternehmen Konten für ihre Mitarbeitenden anlegen, Ausgabenlimits festlegen, die monatliche Sammelrechnung einsehen und Fahrtnachweise nach Abteilung abrufen.
Was die App enthält
- Standplatz-Warteschlange mit Vorrangrechten und Weitergabe
- Flugnummer-Verfolgung für Landezeit und Empfangsservice
- Vorausbuchungen mit Abfahrtserinnerung für den Fahrer
- Anrufe mit maskierter Rufnummer zwischen Fahrgast und Fahrer
- Live-Fahrtenlink mit Kennzeichen und Fahrerangaben
- Firmen-Fahrtcode und Kostenstellenauswahl bei der Buchung
- Ablaufwarnungen für Fahrer- und Fahrzeugdokumente (Führerschein, Prüfung, Versicherung)
- Schichtabrechnung mit Standplatzanteil- und Provisionsabzug
- Zonen- und zeitabhängige Tarife: Nacht, Überlandfahrt, Rückweg
- Festpreisliste für Strecken wie Flughafen–Hotel
- Wartezeitzähler und No-Show-Gebühr bei nicht erschienenem Fahrgast
- Fahrzeugfilter für Gepäckraum, Kindersitz und Rollstuhlzugang
Lage der Branche
Für eine Taxizentrale oder ein neu gegründetes VTC- und Transferunternehmen kommt der Wettbewerbsdruck aus zwei Richtungen: Fahrgäste wollen nicht mehr anrufen und warten, sondern auf dem Bildschirm sehen, in wie vielen Minuten der Wagen da ist. Hotels, Kliniken und Industriebetriebe verlangen bei Vertragsfahrten monatliche Rechnungen mit Einzelnachweis und Fahrtenreports. Eine Zentrale ohne App verliert dieses Firmengeschäft an den Wettbewerber, der solche Belege erzeugen kann. Hinzu kommt: Für jede über eine Plattform vermittelte Fahrt fällt Provision an, und die Kundenbeziehung bleibt bei der Plattform. Wer seinen eigenen Kanal aufbaut, behält Wiederholungskunden auf der eigenen Seite.
Kennzahlen, die hier zählen
- Auftragserfüllungsquote und durchschnittliche Anfahrtszeit — Wie viele Aufträge ein Fahrzeug finden und in wie vielen Minuten es eintrifft; an diesen beiden Zahlen misst sich, wie gut Dispositionslogik und Fahrerdichte funktionieren.
- Annahmequote der Fahrer — Anteil der versendeten Aufträge, die angenommen werden; ist er niedrig, stimmt etwas mit dem Benachrichtigungsablauf oder der Fairness der Zuweisung nicht – und der Fahrgast wartet.
- Leerkilometeranteil — Anteil der ohne Fahrgast zurückgelegten Strecke an der Gesamtstrecke; intelligente Zuweisung und die Verkettung von Rückfahrten senken ihn unmittelbar.
- Umsatzanteil der Firmenkonten und Zahlungseingangsdauer — Gewicht der Vertragskunden am Umsatz und Zahl der Tage bis zum Zahlungseingang; Portal und automatisierte Rechnungsstellung beschleunigen das.
Häufige Fehler in dieser Branche
- Die Fahrer-App als Kopie der Fahrgast-App entwerfen Der Fahrer bedient sie am Steuer, mit einer Hand und bei Sonnenlicht. Mehrstufige Bildschirme und kleine Schaltflächen führen dazu, dass Aufträge verpasst werden. Die Fahrerseite braucht ein eigenes Konzept: großer Annahmeknopf, akustisches Signal, minimale Anzahl an Berührungen.
- Telefonisch eingehende Aufträge außerhalb des Systems lassen Nur die App-Aufträge zu digitalisieren und Telefonaufträge weiter ins Buch zu schreiben, erzeugt zwei getrennte Warteschlangen und Streit über die Auftragsverteilung unter den Fahrern. Das Dispositions-Panel gehört in die erste Version und darf nicht auf später verschoben werden.
- Den Fahrpreis unabhängig vom Taxameter modellieren Weicht der von der App berechnete Betrag vom Taxameterstand ab, gibt es am Fahrtende Diskussionen und die Beschwerden häufen sich. Im konzessionierten Taxiverkehr wird ein Schätzpreis angezeigt, maßgeblich bleibt das Taxameter; diese Unterscheidung muss von Anfang an im Konzept stehen.
- Die Telefonnummern von Fahrgast und Fahrer offen anzeigen Werden die Nummern offen geteilt, zieht der Fahrer den Kunden an der App vorbei, und dem Unternehmen gehen Fahrt und Datensatz verloren; im Beschwerdefall fehlt zudem jede Nachvollziehbarkeit. Nötig sind maskierte Anrufe oder ein Nachrichtenkanal innerhalb der App.
Regulierung und Compliance
Die gewerbliche Personenbeförderung wird in der Türkei nach der Straßentransportverordnung mit einer Genehmigungsurkunde und den entsprechenden Fahrerdokumenten betrieben; die Taxitarife werden durch Beschlüsse der Verkehrskommission der Provinz und der Kommune festgelegt, und die App darf davon nicht abweichen. Je nach Beschäftigungsform der Fahrer ist eine Meldung an die Sozialversicherung (SGK) erforderlich. Standort-, Routen- und Kontaktdaten von Fahrgästen und Fahrern sind personenbezogene Daten im Sinne des KVKK (türkisches Datenschutzgesetz, an der DSGVO orientiert): Datenschutzinformation, Speicherfristen und rollenbasierte Zugriffsrechte müssen eingerichtet sein, außerhalb der Schicht darf der Standort nicht verfolgt werden. Bei Firmen- und Kartenzahlungen entsteht die Pflicht zur Ausstellung einer e-Arşiv-Rechnung (das verpflichtende E-Rechnungssystem der Türkei).
Die echten Herausforderungen dieser Branche
-
Auftragsvergabe: Das nächste Fahrzeug ist nicht immer das richtige
Eine Zuweisung nach Luftlinie wählt den Fahrer, der auf der Gegenfahrbahn oder vor einer Brückenauffahrt steht. Die Dispositionslogik muss auf der voraussichtlichen Ankunftszeit über das reale Straßennetz aufbauen und zusätzlich das jüngste Annahme- und Ablehnungsverhalten des Fahrers, die Fahrzeugdichte im jeweiligen Gebiet sowie das Anrecht auf den Platz in der Standplatzschlange in die Bewertung einrechnen. Sonst halten die Fahrer die Verteilung für ungerecht und schließen die App.
-
Das Fahrerhandy muss die ganze Schicht durchhalten
Ein Fahrer hat die App zwölf Stunden am Stück offen. Dauerhaft hochpräzises GPS und ein eingeschalteter Display leeren den Akku bis zum Nachmittag. Die Abtastrate der Standortermittlung muss während einer Fahrt anders eingestellt sein als im Leerlauf, Positionen im Leerlauf sollten gebündelt übertragen werden, und die Hintergrund-Standortberechtigung unter iOS sowie die Ausnahme von der Akkuoptimierung unter Android müssen im Einrichtungsablauf ausdrücklich abgefragt werden.
-
Eine überhörte Auftragsmeldung kostet die Fahrt
Übersieht der Fahrer am Steuer die Meldung, verfällt der Auftrag und der Fahrgast wartet weiter. Push allein genügt nicht: Der eingehende Auftrag muss über eine dauerhafte Socket-Verbindung bildschirmfüllend, mit Ton und Vibration angezeigt werden, über einen Kanal, der auch im Lautlosmodus durchdringt. Bleibt die Antwort innerhalb weniger Sekunden aus, geht der Auftrag automatisch an das nächste Fahrzeug.
-
Tarif: Taxameter oder App-Berechnung
Im konzessionierten Taxiverkehr richtet sich der Fahrpreis nach dem behördlich festgelegten Taxametertarif; die App darf keinen eigenen Preis durchsetzen. Das System zeigt daher aus Grundpreis, Kilometer- und Wartezeiteinheiten einen Schätzbetrag an, legt am Fahrtende aber den Taxameterbetrag zugrunde. Im VTC- und Transfergeschäft werden Festpreise je Strecke sowie Empfangs- und Wartegebühren dagegen getrennt modelliert.
-
Signalabriss in Tunneln, Parkhäusern und Gebäuden
Im Flughafenparkhaus oder im Tunnel bricht das GPS-Signal ein, das Fahrzeug springt auf der Karte umher und die Distanz summiert sich falsch auf. Standortdaten müssen auf dem Gerät zwischengespeichert und nach Wiederkehr der Verbindung in der richtigen Reihenfolge übertragen werden, unplausible Punkte werden anhand von Geschwindigkeit und Genauigkeitswert verworfen, und die Fahrtstrecke wird auf das Straßennetz aufgesetzt. Sonst sieht der Fahrgast auf dem Bildschirm, wie sein Wagen ins Meer fährt.
Erforderliche Integrationen
- Hinterlegte Karten und 3D-Secure-Zahlung über iyzico oder PayTR (türkische Zahlungsdienstleister)
- Zahlungseinzug bei Firmenkunden über das virtuelle POS-Terminal der Bank
- Anbindung an e-Arşiv (das verpflichtende E-Rechnungssystem der Türkei) über GİB (türkische Finanzverwaltung) und monatliche Sammelrechnung für Firmenkunden
- Karten-, Routing- und Ankunftszeitdienst mit ETA-Berechnung über das Straßennetz
- Auftragsbenachrichtigung mit akustischem Kanal über Firebase Cloud Messaging und APNs
- Bulk-SMS-Anbieter für Fahrtcode, Kennzeichen und Stornomeldungen
Für wen diese Seite ist
-
Ein städtischer Taxistand oder eine Fahrergenossenschaft
Vorrang haben die Aufnahme telefonischer Bestellungen ins Panel, eine Disposition ohne Bruch der Standplatzreihenfolge und eine Preisschätzung passend zum regulierten Taxametertarif. Kartenzahlung und Firmenportal folgen später.
-
Ein neu gegründetes VTC- oder Flughafentransfer-Unternehmen
Hier zählt das Reservierungsgeschäft: Festpreisstrecken, Empfangsservice mit Flugverfolgung, vorab zugewiesene Fahrer und Vorauszahlung per gespeicherter Karte. Spontanfahrten sind selten, die Dispositionslogik bleibt schlank.
-
Eine kleine Flotte für vertraglich gebundene Mitarbeiter- und Patientenfahrten
Der Firmenteil dominiert: Kostenstellen, Ausgabenlimits, wiederkehrende Routenpläne, Abteilungsaufstellungen und monatliche Sammelrechnungen. Die Fahrgast-App bleibt schlank, Panel und Auswertungen tragen die Last.
Phasenplan zur Budgetaufteilung
-
1
Phase 1 — Bestellung, Disposition und ein Kern für einen Standplatz 7-9 hafta
Fahrgast-App, Fahrer-App und Disponentenpanel gehen live: Bestellung über die Karte, Zuweisung über das Straßennetz an das passendste Fahrzeug, akustische Fahrtmeldung, Live-Fahrzeugverfolgung, Barzahlung und Schichtabrechnung. Telefonische Bestellungen laufen vom ersten Tag an über dasselbe Panel, sonst entsteht eine zweite Warteschlange und die Fahrer steigen aus.
-
2
Phase 2 — Zahlungen, Firmenkonten und Rechnungsstellung 4-6 hafta
Kartenzahlung mit gespeicherter Karte und 3D Secure, Firmenportal mit Ausgabenlimits und Kostenstellen, monatliche Sammelrechnung sowie e-Arşiv (das gesetzlich vorgeschriebene elektronische Rechnungssystem der Türkei) werden aktiviert. Diese Phase folgt später, weil Hotel- und Klinikverträge erst Belege erzeugen können, wenn Fahrten zuverlässig erfasst werden.
-
3
Phase 3 — Transfers, Reservierungen und Flottentiefe 5-7 hafta
Festpreis-Transfers, Empfangsservice mit Flugverfolgung, Vorausbuchungen, Stundenmiete, Regeln für die Standplatz-Warteschlange, Dokumentenablaufwarnungen sowie Auswertungen zu Leerkilometern und Annahmequoten kommen hinzu. Sie lohnen sich erst bei stabilem täglichem Fahrtvolumen.
Typischer Umfang und Zeitrahmen
Fahrgast-App, Fahrer-App sowie Flotten- und Leitstellen-Panel werden gemeinsam aufgesetzt. Zum Umfang gehören die kartenbasierte Auftragsannahme mit Dispositionslogik, die Live-Standortübertragung, die Verwaltung von Tarifen und Leistungsarten, Karten- und Barzahlung, die Rechnungsstellung für Firmenkonten, Verdienstabrechnungen für Fahrer, die Benachrichtigungsinfrastruktur, die Veröffentlichung in den Stores für iOS und Android sowie die Begleitung während der Pilotphase. Umfang und Budget klären wir im Erstgespräch.
Geschätzte Dauer: 12-18 Wochen
Fertiglösung oder Individualentwicklung?
| Thema | Fertiglösung | Individualentwicklung |
|---|---|---|
| Startgeschwindigkeit und Kosten | Ein fertiges Dispositionspaket läuft binnen Tagen; mit wenigen Fahrzeugen ist es tatsächlich ein guter Weg, echte Nachfrage zu prüfen. | Eine Eigenentwicklung dauert Wochen und erfordert eine einmalige Investition; dafür entstehen keine monatlichen Gebühren je Fahrzeug, wenn die Flotte wächst. |
| Taxameter- und Lokaltarif-Konformität | Ausländische Pakete geben meist ihr eigenes Preismodell vor; der behördlich geregelte Taxametertarif, Wartezeiteinheiten und die Trennung von Schätz- und Endpreis lassen sich nur mit Behelfslösungen abbilden. | Beim konzessionierten Taxi bleibt das Taxameter maßgeblich, die App zeigt nur eine Schätzung; VTC-Festpreise und Empfangsgebühren werden als eigene Leistungsarten abgebildet. |
| Firmenkunden und Rechnungsprozess | Selbst mit Firmenmodul enden Kostenstellen, Ausgabenlimits und die türkische E-Rechnung meist in manuell zusammengefügten Exporten. | Die von Hotel-, Klinik- und Werkverträgen geforderte Abteilungsaufstellung, Sammelrechnung und Buchhaltungsanbindung sind direkt im System angelegt. |
| Datenhoheit und Kundenbeziehung | Im Abomodell liegen Fahrtenhistorie, Fahrgastliste und Firmenkonten beim Anbieter; Export- und Migrationsbedingungen entscheiden über den Ausstieg. | Die Daten bleiben auf eigenen Servern, Aufbewahrungsfristen und Informationspflichten nach dem türkischen Datenschutzgesetz KVKK bestimmen Sie selbst, und die Firmenkundenbeziehung bleibt beim Unternehmen. |
Branchenglossar
- Standplatz-Vorrang
- Die Reihenfolge, in der wartende Fahrzeuge am Standplatz Aufträge erhalten. Vergibt die Disposition nur nach Nähe und ignoriert die Reihenfolge, gibt es Streit am Standplatz; deshalb werden Weitergaberegeln hinterlegt.
- Empfangsservice
- Der Fahrer wartet mit Namensschild in der Halle statt am Bordstein. Diese Leistung wird gesondert berechnet, wobei Parkdauer und Flugverspätung direkt in den Preis einfließen.
- No-Show
- Das Fahrzeug ist vor Ort, der Fahrgast erscheint nicht. Läuft der Wartezähler ab, schließt der Fahrer die Fahrt als No-Show ab; Wartegebühr und Stornovermerk entstehen automatisch.
- Fahrtgutschein-Code
- Ein Code, den die Hotelrezeption oder ein Firmenverantwortlicher dem Gast gibt und der die Fahrt dem Firmenkonto belastet. Der Fahrer kassiert nichts; die Fahrt erscheint auf der Monatsrechnung.
- Geofence
- Eine auf der Karte gezogene virtuelle Grenze für Flughafen, Hotelvorfahrt oder Stadtgrenze; ein einfahrendes Fahrzeug reiht sich automatisch ein, und Fahrten über die Grenze wechseln auf den Überlandtarif.
Häufig gestellte Fragen
Sprechen wir über Ihr Projekt
Ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch zur Klärung des Umfangs, danach ein detailliertes Angebot innerhalb von 48 Stunden.
Kostenloses AngebotDiese Seite erklärt, welche Probleme eine App in dieser Branche lösen muss. Referenzen und vergleichbare Projekte besprechen wir im Gespräch.